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„JÄHRLICH WERDEN 10‘000 MAROKKANISCHE KINDER WEGGELEGT.“ 

 

Regelmässig sind wir in Marokko, um einerseits unsere Produzentin und die Berberfrauen zu besuchen und über Qualität und Produktentwicklung zu reden. Andererseits um das Land und all die wunderbare Begegnungen mit den Einheimischen und die Gastfreundschaft der Menschen vor Ort zu geniessen.

 

Immer noch beflügelt von den Eindrücken unserer letzten Reise möchte ich von einer ganz besonders schönen aber auch emotionalen Begegnung berichten. Gehört und gelesen hatten wir über das Kinderdorf „Association Les Enfants Dar Bouidar“ am Fuss des Atlasgebirges schon viel, doch endlich hatten wir die Gelegenheit, den Gründer und die Kinder persönlich zu treffen.

 

Mit Vorfreude und ebenso gemischten Gefühlen, was uns vor Ort in Tahanaout erwarten würde, trafen wir uns mit Hansjörg Huber und seiner Lebensgefährtin in Marrakech. Gemeinsam fuhren wir zum 35 km entfernten Kinderdorf, in dem mittlerweile 110 Kinder leben, wo ihnen die Chance auf einen festen Platz in der marokkanischen Gesellschaft gegeben wird.

 

„JÄHRLICH WERDEN 10‘000 MAROKKANISCHE KINDER WEGGELEGT.“ Das sind täglich rund 24 Kinder, die in Marokko ausgesetzt werden. Es sind uneheliche Kinder oder Kinder geschiedener Frauen, deren Mütter von der marokkanischen Gesellschaft nicht anerkannt und ausgegrenzt werden. In grösster Not legen sie ihr Neugeborenes vor eine Moschee oder Polizeistation.  

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 „… Der Schweizer Hansjörg Huber rief 2015 die Dorfgemeinschaft der Atlas-Kinder ins Leben. Mit Hilfe seiner Lebensgefährtin erfüllte er seine Vision und schuf aus dem Nichts ein ganzes Dorf für ausgesetzte Kinder. Der ehemalige Versicherungsunternehmer investierte einen großen Teil seines eigenen Vermögens, um ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen…"

Hansjörg sprüht vor Engagement und Energie bei seiner Führung durch das gesamte Dorf mit derzeit 10 Wohnhäusern, 1 Schule, Spielplatz und 1 Moschee. Seine Liebe und Einsatz für all diese Kinder ist kaum mit Worten zu beschreiben, man muss ihn vor Ort erleben :-)

Ausserdem hat er stets ein offenes Ohr und Rat für die 60 Mütter im Dorf, die sich liebevoll um die Kinder kümmern. Selbst schwangere Frauen aus den umliegenden Dörfern dürfen sich im modernen Krankenzimmer des Kinderdorfes durch die Krankenschwester untersuchen lassen. Gratis versteht sich. „Grundsätzlich lehne ich niemanden ab, alle sind willkommen.“, so Hansjörg.

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TRAUMATISIERT UND VON DER GESELLSCHAFT VERSTOSSEN – DER DOPPELTE SCHMERZ DER « WEGGELEGTEN » KINDER

Die grösseren Kinder im Dorf spüren bei unserem Besuch, dass wir eine komplette Familie sind und unser Sohn mit seinen leiblichen Eltern zusammenleben kann. Traurige Funken blitzen in den Kinderaugen auf. Dies ist als Mutter ein sehr emotionaler Moment für mich.

 

Hansjörg bemerkt die Tränen in meinen Augen und sagt: „Wir können diesen Kindern ihre traumatischen Erlebnisse nicht nehmen, aber wir können dafür sorgen, dass sie wieder lachen und ihr Leben mit ganz vielen neuen positiven Erlebnissen gefüllt wird."

 

"... Wir möchten unsere Atlas Kinder zu starken Bürgern erziehen, ihnen eine eigene Identität, Stolz und Selbstwertgefühl mit auf den Lebensweg geben. Dabei investieren wir vor allem in Bildung. Neben ihrer Muttersprache Marokkanisch-Arabisch lernen unsere Jungen und Mädchen von klein auf Französisch. Spätestens im Schulalter kommt Englisch hinzu. Auch sonst wird jeder Einzelne auf ganzer Linie gefördert. Die Kinder bekommen Tanzunterricht, lernen ein Musikinstrument oder gewinnen Erfahrung im landwirtschaftlichen Anbau. Später möchten wir ihnen eine Berufsausbildung oder ein Studium ermöglichen...“

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GEMEINSAM HELFEN

Damit all das gelingen kann, sind Spenden und Unterstützung notwendig. Ungefähr die Hälfte der monatlichen Kosten kann bereits jetzt durch Spenden gedeckt werden. Die andere Hälfte kommt monatlich aus dem Vermögen von Hansjörg. Egal ob gross oder klein. Jeder Rappen zählt. Auch Sachspenden, wie Kleider und Spielsachen, sind willkommen.

Bepure wird aus den Webshop-Verkäufen ab sofort und bis 31.07.2017 die Kinder von „Dar Bouidar“ unterstützen. Konkret heisst dass, mit Eurer Hilfe also Euren Bestellungen spenden wir pro 3 verkauften bepure Produkten 1 Tageslohn einer Leihmutter.

Alle Spenden werden zu 100% für den Bau oder den Unterhalt des Kinderdorfes verwendet. Bei diesem Projekt können wir mit gutem Gewissen sagen, dass wir wissen, wohin die Spendengelder gehen. Wir hoffen auf zahlreiche Bestellungen :-) und werden im August berichten, wieviel Spendengelder zusammen gekommen sind.

Quelle: Prospectus Allemand ATLAS_Avril 2017 (Verein Dar Bouidar)

Erstellt in Rubrik Naturkosmetik durch

Kathleen Krug