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Article: #skinschool Unterschied zwischen Hauttyp und Hautzustand

#skinschool Unterschied zwischen Hauttyp und Hautzustand

#skinschool Unterschied zwischen Hauttyp und Hautzustand

Ölige Haut, dehydrierte Haut, reife Haut ... es kann manchmal verwirrend sein, den Unterschied zwischen Hauttyp und Hautzustand zu erkennen, weil die Begriffe im Alltag oft gleich verwendet werden. Dabei beschreiben sie zwei unterschiedliche Dinge.

Wir erklären dir in diesem Beitrag den Unterschied zwischen Hauttyp und Hautzustand, denn wenn du deine Haut, ihre Beschaffenheit und ihr Bedürfnis genau verstehst, findest du leichter deine passenden Pflegeprodukte, um dich damit rundum wohl in der Haut zu fühlen. 

🌿 Warum die Begriffe so leicht verwechselt werden

  • Beide beschreiben „wie die Haut ist“ – aber auf unterschiedlichen Ebenen.

  • Der Hauttyp klingt, als würde er alles erklären, dabei beschreibt er nur die genetische Basis.

  • Der Hautzustand zeigt, was die Haut gerade braucht, und das kann sich ständig ändern.

  • Viele Hautprobleme (z. B. Glanz, Trockenheit, Rötungen) wirken wie ein Hauttyp, sind aber oft nur ein vorübergehender Zustand.

🌿 Der Hauttyp - die angeborene Basis

Die Haut ist unser grösstes Organ und besteht aus mehreren Schichten im Inneren und der Hornschicht (Hydrolipidfilm) an der Aussenseite. Die Hornschicht fungiert als wichtige Barriere, die die inneren Gewebe vor äusseren Einflüssen und Angriffen schützt. Aufgrund der Zusammensetzung und Anteile der Elemente ist es möglich, anhand des Hydrolipidfilm den Hauttyp zu bestimmten. Der Hauttyp ist genetisch bestimmt und ist das Merkmal, was sich nicht ändert.

Es gibt drei wichtige Hauttypen:

  • Normale Haut

  • Fettige (fette) Haut und

  • Trockene Haut

    Das Bild zeigt ein einfaches Schema zur Klassifikation der Hauttypen: Die eine Achse stellt den Wassergehalt der Hornschicht zwischen zwei Extremen dar, dem minimalen (-) und maximalen (+++) Wassergehalt. Die andere Achse entspricht dem Gehalt an hauteigenem Öl (Talg/Sebum) der Hautoberfläche zwischen zwei Extremen von (-) bis (+++).

    Normale Haut: Ein ideales Gleichgewicht entspricht der normalen Haut. Die Haut ist unempfindlich und pflegeleicht. Die hauteigenen Prozesse funktionieren nahezu reibungslos. Normale Haut ist gut hydriert, weder ölig noch trocken und neigt selten zu Unreinheiten. Sie hat ein glattes Hautbild, kaum sichtbare Poren und einen gleichmässigen Teint. 

    Fette Haut: Fettige Haut - wir nennen sie ölige Haut in unseren Pflegeritualen - ist eine widerstandsfähige Haut. Das Positive: Sie neigt nicht zu frühzeitigen Falten, bräunt leicht in der Sonne und altert gut. Negativ ist, dass ölige Haut glänzt und oft zu Unreinheiten und vergrösserten Poren neigt. Meist im mittleren Bereich (T-Zone) des Gesicht produziert fettige Haut übermässig hauteigenes Fett (Talg). 

    Trockene Haut:  Produziert unsere Haut nicht genügend hauteigenes Öl (Talg/Sebum), wird sie trocken. Die Hautbarriere ist gestört. Trockene Haut tritt häufig bei Frauen auf. Auf Umwelteinflüsse wie z.B. UV-Strahlung, Kälte, Wind, Stress oder falsche Pflege kann trockene Haut sehr empfindlich reagieren und Hauttrockenheit provozieren oder verschlimmern. Die Haut nimmt Pflegeprodukte nicht so leicht auf und kann durch den Mangel an hauteigenem Öl täglich spannen und sich rau anfühlen. 

    Mischhaut: Mischhaut ist eine Kombination aus 2 unterschiedlichen Hauttypen und genau genommen kein Hauttyp, dafür ein physiologischer Zustand. Mischhaut weist sowohl trockene (meist Wangen) als auch fettige Gesichtspartien (meist T-Zone) aus. Pflege die einzelnen Partien entsprechend ihrem Zustand. Eine milde und feuchtigkeitsspendende Pflege gleicht die Talgproduktion aus und hält die Haut geschmeidig.

     

    🌿 Der Hautzustand - das, was du jetzt gerade siehst

    Während der Hauttyp angeboren und stabil ist, kann sich unser Hautzustand durch bestimmte Einflüsse immer wieder ändern. Der Hautzustand reagiert auf alles, was im Alltag passiert: Stress, Schlaf, Ernährung, Wetter, Hormone, falsche Pflegeprodukte oder übermässige Pflege.

    Typische Hautzustände sind:

    • Rosacea
    • Akne
    • Hormonelle Haut

     

    🌿 Warum das im Alltag so schwer zu unterscheiden ist

    • Trockene Haut (Hauttyp) kann glänzen, wenn sie feuchtigkeitsarm ist (dehydrierter Zustand).

    • Fettige Haut (Hauttyp) kann Schüppchen bekommen, wenn sie austrocknet (dehydrierter Zustand).

    • Normale Haut (Hauttyp) kann plötzlich Pickel bekommen – durch Stress, Zyklus oder falsche Produkte (sensibler Zustand).

    • Mischhaut kann sich je nach Jahreszeit komplett anders anfühlen.

    Du siehst also oft nur das Symptom, nicht die Ursache. Die Ursachen für unterschiedliche Hautzustände können wie schon erwähnt unterschiedlich sein. Der Grund ist jedoch immer eine gestörte Barrierefunktion der Haut, die gewisse Symptome begünstigt. 

    Denn im Gegensatz zu einer gesunden Haut, die ausreichend Schutz bietet, ist bei einer gestörten Barrierefunktion die Haut anfällig für z.B. Rötungen, Juckreiz, Spannen. 

    Zur Vereinfachung sprechen wir auf unserer Website bei der Auswahl der passenden Pflege und unseren Pflegeritualen vom Hauttyp. Klickst du in die einzelnen Rituale rein, wird erklärt, ob es ein Zustand ist oder nicht. Oder mach unser Skin Quiz.

    Du bist dir dennoch nicht sicher? Kein Problem. Schreib uns jederzeit gern für Fragen zu deiner Haut, aktuellen Situation und Pflegeprodukten an info@bepure.ch. 

     

    Quellen:

    1. Gérard Peyrefitte "Anatomie und Physiologie der Haut für Kosmetikerinnen"
    2. Imelda Burke "The Nature of Beauty"

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